Hände weg!

Hände weg!” – Berührung in der Psychiatrie


Schlüsselwörter: Nachhaltigkeit - Körperarbeit - Psyche - Somatik - Begleitung

Gerade in der Arbeit mit Menschen deren psychische Balance aus dem Gleichgewicht geraten ist, wird vorrangig über verbale und gestalterische Medien versucht diese Menschen zu stabilisieren. Die weitläufige Meinung mit psychisch erkrankten Menschen nicht körperlich arbeiten zu können aufgrund einer meist vorangegangenen traumatischen Erfahrung auf körperlicher Ebene, stelle ich eine andere Ansicht und Art der Begleitung entgegen.
Somato-psychisches Konzept
Derzeit erabeite ich ein Konzept das den Körper als Basisreferenz nutzt, um vorrangig psychische Besonderheiten zu bearbeiten. Meine langjährige Arbeit als Therapeut und Begleiter in anderen Settings haben mir gezeigt das es möglich ist die psychische Verletzung, die auf einem körperlichen Trauma fußt, durch einen Überlagerung mit neuen Erfahrungen auf Körperebene nachhaltig zu bearbeiten.
Derzeit hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet um das Konzept weiter zu entwickeln und dessen Implementierung vorzubereiten. Grundlagen bilden das Konzept Kinaesthetics, Basale-Stimulation und diverse Bereiche aus der TCM und Neuro-Psychologischen Thesen (u.a. Embodied Cognition).

Seninarinhalte:                                                                                                        
- verschiedene Ansichten zur psychischen Erkrankung
- Eigen- und Fremdwahrnehmung erfahren durch praktische Übungen
- Sinnhaftigkeit der verschiedenen Erkrankungen
- Unterschied zur konventionellen Therapie – Begleitung statt Therapie
- Arbeiten im interdisziplinärem Team
- Fremd- und Eigenreflexion

Auswahl:
- Vortrag á 4 Stunden
- Tagesseminar (1-3 Tage)
- Wochenbegleitung in der Einrichtung ( 5 Tage)